Riesenbärenklau

Der Riesenbärenklau oder Herculesstaude ist eine zwei- bis mehrjährige Staude, die aus dem Kaukasus in unseren Bereich eingeschleppt wurde. Die Pflanzen können eine Größe von über 3 m Höhe erreichen. In den Dolden können jeweils über 10.000 Samen ausgebildet werden. Die Pflanze enthält photosensibilisierende Substanzen, die bei Hautkontakt und zusätzlicher Sonnenlichteinwirkung zu starken Verbrennungen führen können.

Der Riesenbärenklau breitet sich auch im Umkreis des Hasbruch und teilweise sogar im Naturschutzgebiet Hasbruch immer wieder aus. In der Gemeinde Ganderkesee wurde er bereits an ca. 30 Stellen nachgewiesen. Zusätzlich gibt es noch weitere Verdachtsflächen, die noch einer genaueren Überprüfung bedürfen. Alle Nachweise und Verdachtsflächen werden kartiert. Ziel ist es, in einer gemeinsamen Aktion der Gemeinde Ganderkesee, vielen Vereinen und Freiwilligen die weitere Ausbreitung des Riesenbärenklau zu verhindern und seine vorhandenen Bestände zu reduzieren.

Alljährlich werden im Juni viele Pflanzen ausgegraben und vernichtet. Auch die Gesellschaft der Freunde des Hasbruch beteiligt sich an dieser Aktion und bekämpft den Riesenbärenklau in Abstimmung mit den Niedersächsischen Landesforsten im und im engeren Umkreis des Hasbruch.

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